Facelift & Hals­straffung

Facelift & Necklift

Facelift und Halsstraffung in Gräfelfing bei München
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Unser Gesicht verändert sich im Laufe des Lebens kontinuierlich. Verantwortlich dafür ist der natürliche Alterungsprozess, der nicht nur die Haut, sondern alle anatomischen Strukturen des Gesichts betrifft. Typische Folgen sind abgesunkene Wangen, ausgeprägte Nasolabial- und Mundwinkelfalten, sogenannte Hängebäckchen mit Verlust einer klaren Kieferkontur sowie erschlaffte Haut und Gewebeüberschüsse im Halsbereich. Das Gesicht wirkt häufig müde, abgespannt oder älter, als man sich tatsächlich fühlt.

Ein modernes Facelift ermöglicht es, diese altersbedingten Veränderungen gezielt zu korrigieren und ein frisches, natürliches Erscheinungsbild wiederherzustellen. Ziel der Behandlung ist nicht, Ihre Gesichtszüge zu verändern, sondern die ursprünglichen Proportionen und Konturen möglichst schonend wiederherzustellen. Das Ergebnis soll authentisch wirken – jünger, erholter und vitaler, ohne den individuellen Gesichtsausdruck zu verändern.

Da jedes Gesicht einzigartig ist, gibt es nicht das eine Facelift. Die Wahl der geeigneten Operationstechnik richtet sich nach Ihrer individuellen Anatomie, dem Ausmaß der Gewebeerschlaffung und Ihren persönlichen Wünschen. Eine sorgfältige Analyse und eine ausführliche Beratung bilden daher die Grundlage jeder Behandlung. Gemeinsam entwickeln wir ein maßgeschneidertes Behandlungskonzept mit dem Ziel eines natürlichen, harmonischen und langfristig überzeugenden Ergebnisses.

Wann bin ich wieder
gesellschaftsfähig?

Je nach Umfang des Eingriffs sowie dem individuellen Heilungsverlauf sind Sie nach etwa ein bis zwei Wochen wieder gesellschaftsfähig. Schwellungen und Blutergüsse gehen in dieser Zeit meist deutlich zurück. Wenn möglichst niemand von dem Facelift/der Halsstraffung erfahren soll, empfiehlt es sich, etwas mehr Zeit für die Heilung einzuplanen.

Leichte Rötungen der Narben können noch einige Wochen bestehen bleiben, verblassen jedoch im weiteren Heilungsverlauf. Mit Make-up lassen sich verbliebene Rötungen oder Verfärbungen in der Regel gut kaschieren.

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Auf einen Blick

Fachbegriff:

Facelift bzw. Necklift

Eingriffsdauer:

4 – 5 Stunden

Art der Narkose:

Örtliche Betäubung mit Dämmerschlaf

Klinikaufenthalt:

ambulant

Nachsorge:

Kühlung, Lymphdrainage

Kontrollen:

1, 4, 7, 10, 14  Tag(e) sowie 6 Wochen nach OP

Gesellschaftsfähig:

nach 1 – 2 Wochen

Arbeitsfähig:

nach 1 – 2 Wochen (je nach Tätigkeit)

Schonzeit:

2 – 3 Wochen

Endgültiges Ergebnis:

nach 4 – 6 Monaten

Kosten:

ab € 8900

Im persönlichen Beratungsgespräch klärt Frau Dr. Tessmann mit Ihnen, welcher Behandlungsweg zu Ihrem Befund und Ihren Wünschen passt. Die Beratung dauert ca. 45 bis 60 Minuten, kostet € 55 und wird bei einer späteren Behandlung angerechnet.

OP-Technik

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Ziel eines Facelifts ist es, abgesunkene Gewebestrukturen von Gesicht und Hals wieder in ihre ursprüngliche Position anzuheben und überschüssige Haut schonend zu entfernen. Da Alterungsprozesse bei jedem Menschen unterschiedlich ausgeprägt sind, wird die Operation individuell an Ihre Anatomie und Ihre persönlichen Wünsche angepasst.

Die Schnittführung richtet sich nach den zu behandelnden Gesichtsregionen und dem Ausmaß der Gewebeerschlaffung. In der Regel verläuft sie unauffällig entlang der natürlichen Konturen vor und hinter dem Ohr, sodass die späteren Narben kaum sichtbar sind. Je nach Befund kann der Schnitt in den Haaransatz an der Schläfe oder im Nacken verlängert werden, um auch Mittelgesicht, Kieferlinie oder Hals effektiv zu straffen.

Entscheidend für ein modernes, natürlich wirkendes Facelift ist jedoch nicht die Hautstraffung, sondern die Behandlung der tieferen Gewebeschichten. Dabei wird das sogenannte SMAS (Superficial Musculoaponeurotic System) – der bindegewebige Halteapparat des Gesichts – angehoben und neu positioniert. Da das SMAS stabiler ist als die Haut und mit den abgesunkenen Fettkompartimenten des Gesichts verbunden ist, können Volumen, Konturen und Spannkraft nachhaltig wiederhergestellt werden. Erst anschließend wird überschüssige Haut spannungsfrei entfernt. Dieses Vorgehen sorgt für besonders natürliche, langlebige Ergebnisse und erhält die individuelle Mimik.

Das SMAS-Facelift gilt heute als Goldstandard der operativen Gesichtsverjüngung und kommt in unserer Praxis auch bei weniger ausgeprägten Befunden zum Einsatz. Im Gegensatz zu einer reinen Hautstraffung werden dabei die tieferen Gewebeschichten behandelt. Die Präparation des SMAS (Superficial Musculoaponeurotic System) ist technisch anspruchsvoll und erfordert Erfahrung, da sich darunter wichtige anatomische Strukturen wie die Ohrspeicheldrüse und die Äste des Gesichtsnervs (Nervus facialis) befinden.

Nach der Straffung und Neupositionierung des SMAS wird überschüssige Haut spannungsfrei entfernt. Dadurch werden Wundheilung und Narbenbildung begünstigt und vor allem ein natürliches Ergebnis erzielt – ohne den typischen „maskenhaften“ oder operierten Eindruck. Die feinen Hautnähte verlaufen entlang unauffälliger natürlicher Konturen und sind im Alltag später kaum sichtbar. Die Fäden werden in der Regel nach etwa zwei Wochen entfernt.

Besteht zusätzlich ein Fettüberschuss unter dem Kinn (Doppelkinn), kann dieser im Rahmen einer Halsstraffung durch eine Fettabsaugung entfernt werden. Dadurch lässt sich die Kiefer-Hals-Kontur gezielt verbessern. In Einzelfällen ist hierfür ein kleiner zusätzlicher Schnitt unterhalb des Kinns erforderlich.

Bei sehr feiner oder sonnengeschädigter Haut können trotz eines gelungenen Facelifts oberflächliche Knitterfältchen bestehen bleiben, da die Hautqualität durch die Operation selbst nicht verändert wird. In diesen Fällen können ergänzende Verfahren wie die Behandlung mit Biostimulatoren oder Medical Needling (Microneedling) das Hautbild zusätzlich verfeinern.

Ablauf

Das Facelift/die Halsstraffung wird in unserer Praxisklinik ambulant in örtlicher Betäubung mit Dämmerschlaf durchgeführt. Während des Eingriffs schlafen Sie also entspannt und verspüren keine Schmerzen.

Die Operation dauert – abhängig vom individuellen Befund und dem erforderlichen Behandlungsumfang – etwa 4 bis 5 Stunden. Einschließlich Vorbereitung und Aufwachphase sollten Sie für Ihren Aufenthalt in unserer Praxisklinik rund 8 Stunden einplanen.

Da Sie nach dem Dämmerschlaf am Operationstag nicht selbst Auto fahren oder aktiv am Straßenverkehr teilnehmen dürfen, bitten wir Sie, im Vorfeld eine Person Ihres Vertrauens zu organisieren, die Sie sicher nach Hause bringt.

Die Wundheilung verläuft in den ersten Tagen und Wochen besonders schnell. Bis das Gewebe jedoch vollständig ausgeheilt und das endgültige Ergebnis erreicht ist, vergehen in der Regel vier bis sechs Monate.

Vorbereitung

Planung ohne Zeitdruck

Wichtiger als die Wahl der Jahreszeit ist, dass Sie sich nach Ihrer Gesichtsstraffung ausreichend Zeit für eine optimale Heilung und Nachsorge einplanen. Der Eingriff kann grundsätzlich das ganze Jahr über durchgeführt werden.

Vorsicht bei Schmerzmitteln

Bitte verzichten Sie bereits eine Woche vor der Operation auf Schmerzmittel mit Acetylsalicylsäure (z. B. Aspirin® oder Thomapyrin®). Diese Wirkstoffe hemmen die Blutgerinnung und können das Risiko für Blutungen und Blutergüsse während und nach dem Eingriff erhöhen.

Nikotin & Alkohol meiden

Verzichten Sie mindestens eine Woche vor und zwei Wochen nach Ihrer Gesichtsstraffung auf Nikotin. Rauchen verschlechtert die Wundheilung und kann das ästhetische Ergebnis beeinträchtigen. Auch Alkohol sollten Sie möglichst meiden, da er Schwellungen begünstigt und den Heilungsverlauf negativ beeinflussen kann.

Schal oder Tuch

Bitte bringen Sie am Tag der Operation einen Schal oder ein Halstuch mit. Damit lassen sich der Verband sowie mögliche Schwellungen oder Blutergüsse auf dem Heimweg unauffällig kaschieren – so fühlen Sie sich nach dem Eingriff meist deutlich wohler.

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Kühlmaske, Kühlpad oder Eis

Eine konsequente Kühlung unterstützt den Heilungsverlauf und hilft, Schwellungen zu reduzieren. Halten Sie daher zu Hause Kühlpads oder Eis bereit. Eine spezielle Kühlmaske erhalten Sie am Tag Ihrer Operation von uns.

Lymphdrainage & abschwellende Behandlungen

Um Schwellungen nach der Operation schneller abklingen zu lassen, empfehlen wir manuelle Lymphdrainagen bzw. abschwellende Behandlungen. Diese können bereits ab dem ersten Tag nach dem Eingriff beginnen und in den ersten zwei bis drei Wochen regelmäßig durchgeführt werden. Vereinbaren Sie die Termine am besten schon vor der Operation, damit die Behandlung optimal auf Ihren Heilungsverlauf abgestimmt ist.

Abholung

Bitte organisieren Sie für den Tag der Operation eine Begleitperson, die Sie nach dem Eingriff nach Hause bringt. Aus Sicherheitsgründen dürfen Sie an diesem Tag nicht selbst Auto fahren oder aktiv am Straßenverkehr teilnehmen.

Nachsorge

Eine sorgfältige Nachsorge ist ein wesentlicher Bestandteil Ihrer Behandlung und trägt entscheidend zu einem optimalen Heilungsverlauf und einem schönen Operationsergebnis bei. Je konsequenter Sie die Empfehlungen zur Nachbehandlung befolgen, desto schneller können Schwellungen und Blutergüsse abklingen und desto früher wird das gewünschte Ergebnis sichtbar.

Schmerztherapie

In den ersten Tagen nach einem Facelift/einer Halsstraffung können leichte Schmerzen oder ein Spannungsgefühl auftreten. Diese lassen sich in der Regel mit den empfohlenen Schmerzmitteln gut lindern.

Kühlung & Abschwellende Medikamente

Schwellungen nach einem Facelift/einer Halsstraffung sind eine normale Reaktion des Körpers auf den operativen Eingriff. Eine konsequente Kühlung hilft, Schwellungen und Beschwerden zu reduzieren. Kühlen Sie die daher regelmäßig mit Kühlpads, Eiskompressen oder der von uns bereitgestellten Kühlmaske. Grundsätzlich gilt: Solange Schwellungen bestehen, ist Kühlung sinnvoll. Je ausgeprägter die Schwellung, desto häufiger und konsequenter sollten Sie kühlen.

Lymphdrainage & abschwellende Behandlungen

Zusätzlich können Lymphdrainagen bzw. abschwellende Behandlungen den Heilungsverlauf unterstützen und die Abschwellung fördern. Gerne unterstützen wir Sie bei der Planung und Organisation dieser Behandlungen.

Sport & körperliche Aktivität

Um den Heilungsverlauf bestmöglich zu unterstützen, sollten Sie in den ersten zwei Wochen nach Ihrem Facelift/Ihrer Halsstraffung auf Sport und andere körperlich anstrengende Aktivitäten verzichten. Saunabesuche sowie intensive Sonneneinstrahlung und Sonnenbäder sollten Sie für mindestens vier bis sechs Wochen nach dem Eingriff meiden.

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Verbände & Fadenzug

Unmittelbar nach dem Facelift/der Halsstraffung wird ein spezieller Kompressionsverband angelegt, der Schwellungen reduziert und die Wundheilung unterstützt. Dieser wird bereits am ersten Tag nach der Operation durch einen leichteren Kopfverband ersetzt, der in der Regel noch 2 bis 3 Tage getragen wird. Anschließend kann auf einen Verband verzichtet werden; die Wundbereiche werden dann mit einem speziellen Wundgel geschützt. Die Fäden werden etwa 14 Tage nach dem Eingriff entfernt.

Make-up

Frühestens zehn Tage nach Ihrem Facelift/ Ihrer Halsstraffung können Sie wieder Make-up auftragen. Achten Sie darauf, ein gut verträgliches Make-up zu verwenden, das sich sanft und ohne starkes Reiben entfernen lässt. Die Narbe ist in den ersten Wochen noch empfindlich und sollte nicht unnötig mechanisch belastet werden.

Duschen & Haarewaschen

Duschen ist bereits ab dem Tag nach der Operation erlaubt, Haarewaschen ab dem Tag der Entfernung des Kopfverbandes. Halten Sie die Wunden und Pflasterstreifen bis zum Fadenzug jedoch trocken. Waschen Sie Ihre Haare mit nach hinten geneigtem Kopf. Dadurch werden die Wunden geschont und das Risiko für Nachblutungen wird möglichst gering gehalten.

Baden & Schwimmen

In den ersten vier bis sechs Wochen nach Ihrem Facelift/Ihrer Halsstraffung sollten Sie auf Vollbäder und das Schwimmen im Schwimmbad verzichten, um den Heilungsverlauf nicht zu beeinträchtigen und das Infektionsrisiko möglichst gering zu halten.

Narbenbehandlung
In den meisten Fällen ist keine spezielle Narbenbehandlung notwendig. Sollte jedoch Bedarf bestehen, werden wir Sie darüber informieren und Ihnen Empfehlungen für die Narbenbehandlung geben. Ganz allgemein sollten Sie Narben vor den schädlichen UV-Strahlen abschirmen oder zumindest mit einer Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor schützen.

Risiken

Wie jeder operative Eingriff ist auch ein Facelift/eine Halsstraffung mit allgemeinen Risiken und möglichen Komplikationen verbunden. Diese lassen sich trotz größter Sorgfalt nicht vollständig ausschließen. Unser Ziel ist es, durch eine sorgfältige Planung, eine schonende Operationstechnik und eine engmaschige Nachsorge das Risiko auf ein Minimum zu reduzieren.

Nachblutung & Blutergüsse

Während der Operation werden kleine Blutgefäße durchtrennt und wieder verschlossen. Dadurch können Blutergüsse und – in seltenen Fällen – Nachblutungen entstehen. Ernsthafte Nachblutungen sind nach einem Facelift/einer Halsstraffung jedoch sehr selten. Häufiger treten leichte Blutergüsse und Verfärbungen der Haut auf, die in der Regel innerhalb von ein bis zwei Wochen von selbst abklingen. 

Schwellungen & Spannungsgefühl

In den ersten zwei Wochen nach einem Facelift/einer Halsstraffung sind Schwellungen im Gesichts- und Halsbereich normal. Je nach Ausprägung können diese auch die Lider betreffen, selbst wenn dort nicht operiert wurde. Durch die Straffung des SMAS kommt es zudem häufig zu einem vorübergehenden Spannungsgefühl, das mit dem Abschwellen des Gewebes allmählich nachlässt.

In den ersten Wochen können außerdem leichte Schmerzen oder ein Ziehen hinter den Ohren auftreten. Diese Beschwerden entstehen durch die tiefen Fixierungsnähte, mit denen das Gewebe in seiner neuen Position stabilisiert wird, und sind Teil des normalen Heilungsverlaufs. Auch die Lymphknoten im Halsbereich können vorübergehend leicht anschwellen und druckempfindlich sein. Diese Veränderungen klingen in der Regel innerhalb von zwei bis drei Wochen von selbst wieder ab.

Infektion & Wundheilungsstörungen

Wie bei jedem operativen Eingriff können auch nach einem Facelift/einer Halsstraffung Infektionen oder Wundheilungsstörungen auftreten. Dank sorgfältiger Operationstechnik und einer konsequenten Wundpflege sind Infektionen jedoch selten. Rauchen erhöht das Risiko für Wundheilungsstörungen, da die Wundheilung durch Nikotin beeinträchtigt wird.

Taubheitsgefühl

Nach einem Facelift/einer Halsstraffung sind vorübergehende Taubheitsgefühle vor, hinter oder an den Ohren völlig normal. Sie entstehen durch die Präparation der Haut und bilden sich im Verlauf der Wundheilung in der Regel vollständig zurück. Bis sich das normale Gefühl wieder einstellt, können jedoch mehrere Wochen oder in Einzelfällen auch einige Monate vergehen. Dauerhafte Taubheitsgefühle sind selten.

Verletzung Gesichtsnerv

Eine Verletzung des Gesichtsnerven mit einer Beeinträchtigung der Gesichtsmuskulatur gehört verständlicherweise zu den größten Sorgen vieler Patientinnen. Dieses Risiko lässt sich zwar bei keinem operativen Eingriff vollständig ausschließen, kann durch eine sorgfältige Präparation und schonende Operationstechniken in erfahrenen Händen jedoch auf ein Minimum reduziert werden. Vorübergehende Funktionsstörungen einzelner Gesichtsmuskeln – insbesondere im Bereich des Mundes oder der Stirn – können in seltenen Fällen durch die Verödung kleiner Blutgefäße oder eine Fettabsaugung in der Nähe feiner Nervenäste entstehen. Diese bilden sich in der Regel innerhalb von ein bis sechs Monaten vollständig zurück. Eine dauerhafte Beeinträchtigung der Gesichtsmuskulatur ist äußerst selten.

Narben

Bis die anfangs leicht geröteten Narben vollständig verblassen, vergehen in der Regel vier bis sechs Monate. Dank ihrer Lage in den natürlichen Konturen sind sie allerdings kaum sichtbar – auch wenn sie nie vollständig verschwinden. Kommt es zu Wundheilungsstörungen, die insbesondere bei Raucherinnen und Rauchern deutlich häufiger auftreten, kann eine auffälligere Narbenbildung die Folge sein.

Formveränderung & Seitenunterschiede

Ziel eines Facelifts ist es, die Gesichtskonturen zu harmonisieren und ein möglichst ausgewogenes, natürliches Erscheinungsbild zu erzielen. Bereits bestehende Seitenunterschiede, beispielsweise unterschiedlich stark abgesunkene Gewebestrukturen oder ein ungleich ausgeprägter Hautüberschuss, werden im Rahmen der Operation so weit wie möglich ausgeglichen. Eine vollständige Symmetrie lässt sich jedoch weder im natürlichen Gesicht noch durch einen operativen Eingriff erreichen. Asymmetrien, die durch die knöcherne Gesichtsstruktur bedingt sind, können in der Regel nicht oder nur sehr begrenzt korrigiert werden.

Haarausfall

Sehr selten kann es aufgrund der Hautspannung zu örtlich begrenztem Haarausfall im Schläfen- oder Nackenbereich kommen. Dieser Haarausfall ist meist nur temporär und die Haare wachsen in der Regel nach einigen Monaten wieder nach.

Kosten

Die Kosten für ein Facelift/eine Halsstraffung werden individuell auf Basis des geplanten Eingriffs und des zu erwartenden Behandlungsaufwands berechnet. Nach Ihrem persönlichen Beratungsgespräch erhalten Sie einen transparenten und verbindlichen Kostenplan.

Unser Rat

Geduld, Geduld, Geduld …

Geben Sie Ihrem Körper Zeit. Ein Facelift/eine Halsstraffung ist ein operativer Eingriff und Ihr Körper benötigt Zeit, um vollständig zu heilen. Der Heilungsprozess dauert etwa vier bis sechs Monate!

Die größten Veränderungen werden Sie jedoch bereits in den ersten Wochen nach der Operation wahrnehmen. Mit etwas Geduld wird sich das Ergebnis Schritt für Schritt weiter verfeinern. Es lohnt sich also, Ihrem Körper die Zeit zu geben, die er für eine optimale Heilung benötigt.

FAQ
Gesichts-/ Hals­straffung

Wann ist ein Facelift oder eine Halsstraffung sinnvoll?

Ein Facelift ist dann sinnvoll, wenn Volumenverlust im Mittelgesicht und überschüssiges Gewebe im Bereich der unteren Gesichtshälfte oder des Halses zu einem müden oder älteren Erscheinungsbild führen. Bei einem Facelift werden abgesunkene Gesichtsstrukturen schonend angehoben und vorhandener Hautüberschüsse entfernt. So lassen sich unter anderem ausgeprägte Nasolabialfalten, Hängebäckchen (Jowls), eine verstrichene Kinn- und Unterkieferkontur sowie erschlafftes Halsgewebe wirksam und natürlich korrigieren. 

Tut ein Facelift/eine Halsstraffung weh?

Ein Facelift bzw. eine Halsstraffung wird in unserer Praxisklinik meist in örtlicher Betäubung mit Dämmerschlaf durchgeführt, sodass der Eingriff in der Regel nicht schmerzhaft ist. Nach der Operation können leichte bis mäßige Schmerzen oder Spannungsgefühle auftreten, die sich meist gut mit gängigen Schmerzmitteln behandeln lassen.

Wie lange dauert die Heilung nach einem Facelift/einer Halsstraffung?

Der Heilungsprozess nach einem Facelift/einer Halsstraffung dauert in der Regel etwa vier bis sechs Monate! Die stärksten Veränderungen zeigen sich jedoch bereits in den ersten Tagen und Wochen nach dem Eingriff. Je nach Ausprägung der Schwellung und möglicher Blutergüsse sind die meisten Patientinnen nach etwa ein bis zwei Wochen wieder gesellschaftsfähig. Je unauffälliger die Operation für Ihr Umfeld sein soll, desto mehr Zeit sollten Sie für die Heilung einplanen.

Sehe ich nach einem Facelift anders aus?

Das Ziel eines Facelifts ist es, das Gesicht wieder frischer und straffer erscheinen zu lassen bzw. die Zeichen des Alterns zu mildern. Im Rahmen eines Facelifts werden Gewebeüberschüsse entfernt und abgesunkene Weichteilstrukturen wieder in ihre ursprüngliche Position gebracht. Die grundlegenden Strukturen des Gesichtes werden durch ein Facelift nicht verändert, sodass ein natürliches Aussehen bewahrt wird. Je nach individuellem Befund, Ihren Zielen sowie der Technik, die von Ihrem Operateur angewendet wird, variiert auch das Operationsergebnis – „Facelift ist also nicht gleich Facelift“. 

Wie lange hält das Ergebnis eines Facelifts/einer Halsstraffung an?

Werden bei dem Facelift/der Halsstraffung alle relevanten anatomischen Strukturen sorgfältig korrigiert, profitieren die meisten Patientinnen ein Leben lang von dem Eingriff. Der natürliche Alterungsprozess setzt sich jedoch fort und kann das Erscheinungsbild im Laufe der Jahre erneut verändern.