FAQ
Häufige Fragen, verständlich beantwortet
ALLGEMEINES
Wie läuft ein Beratungsgespräch ab?
Das Erstgespräch dauert in der Regel 45 bis 60 Minuten. Gemeinsam besprechen wir Ihre Wünsche und Befunde, betrachten die betreffende Region im Spiegel und simulieren mögliche Ergebnisse. Anschließend erläutere ich Ihnen den gesamten Behandlungsablauf – von der Planung über den Eingriff bis hin zur Nachsorge – und beantworte alle Ihre Fragen. Die Kosten für ein Beratungsgespräch betragen 55,00 Euro und werden im Falle einer Behandlung angerechnet.
Wie finde ich heraus, welche Behandlung für mich geeignet ist?
Warum sollte ich einen Facharzt für Plastische & Ästhetische Chirurgie wählen?
Der Titel Facharzt für Plastische & Ästhetische Chirurgie setzt eine 6-jährige, strukturierte Weiterbildung mit umfassender Ausbildung in ästhetischen und rekonstruktiven Eingriffen voraus. Er steht für fundiertes Fachwissen und operative Erfahrung.
Darüber hinaus spielen Spezialisierung, Erfahrung und ein vertrauensvolles Miteinander eine entscheidende Rolle. Sie sollten sich nicht nur fachlich, sondern auch menschlich gut aufgehoben fühlen. Eine ehrliche Beratung, ausreichend Zeit und ein gemeinsames Verständnis Ihrer Wünsche sind die Grundlage für eine erfolgreiche Behandlung.
Wann ist der richtige Zeitpunkt für meinen ästhetischen Eingriff?
Der optimale Zeitpunkt für Ihren ästhetischen Eingriff hängt von verschiedenen Faktoren ab – unter anderem von Ihrem Gesundheitszustand, Ihrer persönlichen Lebenssituation, Ihrem Zeitplan und Ihren individuellen Zielen. Im persönlichen Beratungsgespräch finden wir gemeinsam den für Sie passenden Zeitpunkt.
Kann ich mehrere Behandlungen kombinieren?
Ja, in vielen Fällen ist es sinnvoll, mehrere Behandlungen miteinander zu kombinieren. Dadurch lassen sich harmonische Gesamtergebnisse erzielen. Ob und welche Kombination für Sie geeignet ist, besprechen wir gemeinsam im persönlichen Beratungsgespräch – immer mit Blick auf Ihre Sicherheit und Ihre individuellen Wünsche.
Wie vereinbare ich einen Beratungstermin?
Einen Termin können Sie ganz einfach telefonisch, online oder über unser Kontaktformular vereinbaren. Für das Beratungsgespräch benötigen Sie in der Regel nichts weiter als ausreichend Zeit und Ihre Fragen. Falls relevante Vorbefunde oder Arztberichte vorliegen, bringen Sie diese gerne mit.
Gesicht
Oberlidstraffung
Wann ist eine Oberlidstraffung sinnvoll?
Wie läuft eine Oberlidstraffung ab?
Tut eine Oberlidstraffung weh?
Eine Oberlidstraffung wird in unserer Praxisklinik meist in örtlicher Betäubung mit Dämmerschlaf durchgeführt, sodass der Eingriff in der Regel nicht schmerzhaft ist. Nach der Operation sind leichte Schmerzen oder Spannungsgefühle möglich, die sich gut mit gängigen Schmerzmitteln behandeln lassen.
Wie lange dauert die Heilung nach einer Oberlidstraffung?
Wie lange hält das Ergebnis einer Oberlidstraffung an?
Welche Risiken hat eine Oberlidstraffung?
Wann ist eine Unterlidstraffung sinnvoll?
Wie läuft eine Unterlidstraffung ab?
Tut eine Unterlidstraffung weh?
Eine Unterlidstraffung wird in unserer Praxisklinik meist in örtlicher Betäubung mit Dämmerschlaf durchgeführt, sodass der Eingriff in der Regel nicht schmerzhaft ist. Nach der Operation sind leichte Schmerzen oder Spannungsgefühle möglich, die sich gut mit gängigen Schmerzmitteln behandeln lassen.
Wie lange dauert die Heilung nach einer Unterlidstraffung?
Wie lange hält das Ergebnis einer Unterlidstraffung an?
Facelift & Halsstraffung
Wann ist ein Facelift oder eine Halsstraffung sinnvoll?
Tut ein Facelift/eine Halsstraffung weh?
Wie lange dauert die Heilung nach einem Facelift/einer Halsstraffung?
Sehe ich nach einem Facelift anders aus?
Wie lange hält das Ergebnis eines Facelifts/einer Halsstraffung an?
Was ist der Unterschied zwischen Botox und Fillern?
Botulinumtoxin entspannt gezielt die Muskulatur, indem es die Signalweiterleitung zwischen Nerven und Muskeln vorübergehend hemmt. Dadurch werden mimisch bedingte Falten – insbesondere im oberen Gesichtsbereich – sichtbar geglättet. Der häufigste Filler ist die Hyaluronsäure: Sie gleicht Volumenverluste aus, polstert Falten auf und formt harmonische Gesichtskonturen. Deshalb wird sie vor allem im mittleren und unteren Gesichtsdrittel eingesetzt. Kurz gesagt: Botox glättet durch Muskelentspannung – Hyaluronsäure formt durch Volumen.
Welche Filler gibt es?
Zu den gängigen Fillern (Füllmaterialien) gehören Hyaluronsäure, Kollagen, Calciumhydroxylapatit und Poly-L-Milchsäure. Sie unterscheiden sich in ihrer stofflichen Zusammensetzung, den spezifischen Eigenschaften und somit auch in ihren Anwendungsbereichen teils erheblich. Aufgrund ihrer Vielseitigkeit, der Reversibilität sowie ihrer guten Verträglichkeit eignet sich die Hyaluronsäure jedoch meist am besten für ästhetische Behandlungen.
Ab welchem Alter ist Botox oder Hyaluronsäure sinnvoll?
Ein festes Alter gibt es nicht. Entscheidend sind die individuellen Hautveränderungen und das gewünschte Ergebnis. Botox wird häufig ab Ende 20 oder Anfang 30 eingesetzt, um erste mimische Falten zu glätten oder ihnen vorzubeugen. Hyaluronsäure eignet sich zum Ausgleich von Volumenverlusten, zur Behandlung statischer Falten oder zur Konturierung des Gesichts. Welche Behandlung sinnvoll ist, wird im persönlichen Beratungsgespräch individuell entschieden.
Wirke ich nach Botox oder Hyaluronsäure unnatürlich?
Nein – bei einer fachgerechten Behandlung ist das Ziel stets ein natürliches und harmonisches Ergebnis. Botox entspannt gezielt die Muskulatur, ohne die natürliche Mimik vollständig einzuschränken. Hyaluronsäure gleicht Volumenverluste aus oder betont Gesichtskonturen, ohne die individuellen Gesichtszüge zu verändern. Entscheidend für ein natürliches Ergebnis sind eine präzise Dosierung und eine individuell abgestimmte Behandlung.
Wann sieht man das Ergebnis einer Botox-/Hyaluronsäurebehandlung?
Der Wirkeintritt von Botox erfolgt in der Regel nach 2 bis 4 Tagen. Das endgültige Ergebnis ist meist nach 10 bis 14 Tagen sichtbar, wenn sich die Wirkung vollständig entfaltet hat. Bei Hyaluronsäure ist das Ergebnis direkt nach der Behandlung sichtbar. Leichte Schwellungen oder kleine Blutergüsse können das Erscheinungsbild in den ersten Tagen noch beeinflussen. Das endgültige Resultat zeigt sich in der Regel nach wenigen Tagen, sobald die Schwellung vollständig abgeklungen ist.
Wie lange hält Botox bzw. Hyaluronsäure?
Die Haltbarkeit von Botox beträgt in der Regel 3 bis 6 Monate. Wie lange die Wirkung anhält, hängt unter anderem vom behandelten Bereich, der Muskelaktivität und individuellen Faktoren wie dem Stoffwechsel ab. Hyaluronsäure hält je nach behandelter Region, verwendetem Produkt und individuellen Voraussetzungen etwa 6 bis 18 Monate. In Bereichen mit viel Bewegung wird Hyaluronsäure meist schneller abgebaut als in weniger beanspruchten Regionen. Regelmäßige Auffrischungsbehandlungen können dazu beitragen, das Behandlungsergebnis langfristig zu erhalten.
Brust
Welche Brustoperation ist die Richtige für mich?
Welche Brustoperation die Richtige für Sie ist, hängt von Ihren individuellen Wünschen und Ihrer Ausgangssituation ab. Eine Brustvergrößerung eignet sich, wenn mehr Volumen oder eine harmonischere Brustform gewünscht wird. Eine Bruststraffung kommt infrage, wenn die Brust erschlafft ist und angehoben werden soll. Eine Brustverkleinerung kann bei einer sehr großen Brust Beschwerden lindern und die Proportionen verbessern. Welche Brustoperation am besten zu Ihnen passt, wird im Rahmen eines persönlichen Beratungsgesprächs gemeinsam festgelegt.
Wirkt das Ergebnis einer Brustoperation natürlich?
Ja – das Ziel jeder Brustoperation ist ein natürliches und harmonisches Ergebnis, das zu Ihren Körperproportionen passt. Durch eine individuell abgestimmte Operationsmethode und sorgfältige Planung können Form, Größe und Symmetrie optimal auf Ihre Wünsche und Ihre Anatomie abgestimmt werden.
Kann ich nach einer Brustoperation stillen?
Die Stillfähigkeit bleibt nach einer Bruststraffung, Brustverkleinerung oder Brustvergrößerung meist erhalten, da die für das Stillen wichtigen Strukturen in der Regel geschont werden können. Eine Ausnahme stellt die Korrektur eingezogener Brustwarzen dar, bei der die Milchgänge durchtrennt werden. In diesem Fall ist Stillen nach dem Eingriff in der Regel nicht mehr möglich.
Wann ist der beste Zeitpunkt für eine Bruststraffung?
Eine Bruststraffung kann sinnvoll sein, wenn die Brust durch Schwangerschaft, Stillzeit, Gewichtsverlust oder den natürlichen Alterungsprozess an Form und Festigkeit verloren hat. Der beste Zeitpunkt für eine Bruststraffung ist individuell. Idealerweise sind die Familienplanung abgeschlossen und das Körpergewicht stabil, um ein langanhaltendes Ergebnis zu erzielen. Zudem sollte ausreichend Zeit für die Heilung eingeplant werden. Im persönlichen Beratungsgespräch klären wir gemeinsam, ob und wann eine Bruststraffung für Sie sinnvoll ist.
Wie läuft eine Bruststraffung ab?
Die Bruststraffung wird in unserer Praxisklinik ambulant durchgeführt. Der Eingriff dauert etwa 3 bis 4 Stunden und erfolgt in örtlicher Betäubung mit Dämmerschlaf oder in Vollnarkose. Ziel der Bruststraffung ist es, die Brust neu zu formen, zu straffen und die Brustwarze wieder in eine harmonische Position zu bringen.
Tut eine Bruststraffung weh?
Eine Bruststraffung wird in unserer Praxisklinik meist in örtlicher Betäubung mit Dämmerschlaf oder in Vollnarkose durchgeführt, sodass der Eingriff in der Regel nicht schmerzhaft ist. Nach der Operation sind leichte Schmerzen oder Spannungsgefühle möglich, die sich gut mit gängigen Schmerzmitteln behandeln lassen. Das Tragen eines Stütz-BHs trägt zur Stabilisierung der Brust bei und hilft somit, schmerzhafte Bewegungen zu minimieren.
Bleiben nach einer Bruststraffung sichtbare Narben zurück?
Narben lassen sich bei einer Bruststraffung nicht vollständig vermeiden. Welche Schnittführung zum Einsatz kommt, hängt vom Ausmaß der Brusterschlaffung und Ihrer individuellen Ausgangssituation ab. Je nach Befund erfolgt die Operation mit der Lollipop-Technik (i-Schnitt) oder dem T-Schnitt (Ankerschnitt). Es entstehen also Narben zirkulär um den Brustwarzenhof, vertikal in der Unterbrust sowie ggf. auch horizontal in der Unterbrustfalte. In den ersten Wochen und Monaten können sie noch gerötet sein, verblassen im Verlauf der natürlichen Narbenheilung jedoch meist deutlich und sind später in der Regel unauffällig. Im persönlichen Beratungsgespräch informieren wir Sie ausführlich über die geeignete Operationstechnik und den zu erwartenden Narbenverlauf.
Wie lange hält das Ergebnis einer Bruststraffung an?
Das Ergebnis einer Bruststraffung ist in der Regel langfristig und hält oft viele Jahre. Wie dauerhaft das Ergebnis ist, hängt jedoch von individuellen Faktoren wie dem natürlichen Alterungsprozess, Gewichtsschwankungen, Schwangerschaften, Stillzeiten und der genetischen Veranlagung ab. Um das Operationsergebnis möglichst lange zu erhalten, empfehlen wir, den Stütz-BH in den ersten sechs Wochen nach der Operation konsequent zu tragen und auch langfristig einen gut stützenden BH im Alltag zu verwenden.
Kann eine Bruststraffung mit einer Brustvergrößerung kombiniert werden?
Eine Bruststraffung mit Brustvergrößerung kann sinnvoll sein, wenn neben einer erschlafften Brust auch ein deutlicher Volumenverlust der Brust besteht – beispielsweise nach Schwangerschaft, Stillzeit oder Gewichtsverlust. Während die Bruststraffung die Brustform verbessert und die Brust anhebt, kann ein Implantat zusätzlich verlorenes Brustvolumen wiederherstellen. Ob eine Bruststraffung mit Implantat in München sinnvoll ist, hängt von Ihren individuellen Wünschen, Ihrer Anatomie sowie dem Verhältnis von Brustform und Brustvolumen ab.
Wann ist eine Brustverkleinerung sinnvoll?
Eine Brustverkleinerung kann sinnvoll sein, wenn eine sehr große Brust zu körperlichen oder psychischen Beschwerden führt. Häufige Gründe sind Rücken- und Nackenschmerzen, einschneidende BH-Träger, Hautreizungen in der Unterbrustfalte, Einschränkungen beim Sport oder im Alltag sowie eine psychische Belastung. Auch wenn die Brustproportionen nicht mit der Körperform harmonieren und das ästhetische Empfinden beeinträchtigen, kann eine Brustverkleinerung die passende Lösung sein.
Wie läuft eine Brustverkleinerung ab?
Die Bruststraffung wird in unserer Praxisklinik ambulant durchgeführt. Der Eingriff dauert etwa 4 Stunden und erfolgt in Vollnarkose. Ziel der Brustverkleinerung ist es, das Brustvolumen zu reduzieren, die Brust harmonisch neu zu formen und Beschwerden durch eine zu große Brust nachhaltig zu lindern.
Tut eine Brustverkleinerung weh?
Eine Brustverkleinerng wird in unserer Praxisklinik in Vollnarkose durchgeführt, sodass der Eingriff nicht schmerzhaft ist. Nach der Operation sind leichte bis mäßige Schmerzen oder Spannungsgefühle möglich, die sich gut mit gängigen Schmerzmitteln behandeln lassen. Das Tragen eines Stütz-BHs trägt zur Stabilisierung der Brust bei und hilft somit, schmerzhafte Bewegungen zu minimieren.
Bleiben nach einer Brustverkleinerung sichtbare Narben zurück?
Narben lassen sich bei einer Brustverkleinerung nicht vollständig vermeiden. Sie verlaufen in der Regel um den Brustwarzenhof, senkrecht zur Unterbrustfalte sowie in der Unterbrustfalte. In den ersten Wochen und Monaten können die Narben noch gerötet sein, verblassen im Verlauf der natürlichen Narbenheilung jedoch meist deutlich und sind später in der Regel unauffällig.
Wie lange hält das Ergebnis einer Brustverkleinerung an?
Das Ergebnis einer Brustverkleinerung ist in der Regel langfristig und hält oft viele Jahre. Wie dauerhaft das Ergebnis ist, hängt jedoch von individuellen Faktoren wie dem natürlichen Alterungsprozess, Gewichtsschwankungen, Schwangerschaften und der genetischen Veranlagung ab. Um das Operationsergebnis möglichst lange zu erhalten, empfehlen wir, das Körpergewicht möglichst stabil zu halten und langfristig einen gut stützenden BH zu tragen.
Wann ist der richtige Zeitpunkt für eine Brustvergrößerung?
Der beste Zeitpunkt für eine Brustvergrößerung ist sehr individuell und hängt von Ihrer persönlichen Situation ab. Idealerweise ist die Brustentwicklung abgeschlossen, das Körpergewicht stabil und eine geplante Schwangerschaft oder Stillzeit bereits abgeschlossen, da diese die Brustform verändern können. Zudem sollten Sie ausreichend Zeit für die Heilung und Nachsorge einplanen sowie sich umfassend über den Eingriff und die Behandlungsmöglichkeiten informieren. Im persönlichen Beratungsgespräch finden wir gemeinsam den optimalen Zeitpunkt für Ihre Brustvergrößerung.
Welches Brustimplantat ist das Richtige für mich?
Brustimplantate sind in verschiedenen Größen und Formen erhältlich. Bei Brustvergrößerungen werden typischerweise Implantate mit einem Volumen zwischen 150 und 400 ml verwendet. In Bezug auf die Form gibt es die Auswahl zwischen tropfenförmigen (anatomischen) und gleichmäßig runden Implantatprofilen. Zusätzlich sind Implantate mit unterschiedlichen Oberflächenbeschichtungen verfügbar, darunter glatte, raue (texturierte) und schaumbeschichtete Oberflächen. Im Rahmen eines Beratungsgesprächs werden wir unter Berücksichtigung Ihrer individuellen Vorstellungen und Befunde das geeignete Implantat für Sie auswählen.
„Gemachte Brüste“ – kann man sie auf Anhieb erkennen?
Operierte Brüste sind nicht immer bereits auf Anhieb erkennbar. Durch eine sorgfältige Auswahl der Implantate bzw. der Implantatgröße sowie durch eine geschickte Implantatpositionierung können ästhetische und harmonische Operationsergebnisse erzeugt werden. Auf diese Weise können „gemachte Brüste“ häufig sogar nur schwer von natürlichen Brüsten zu unterscheiden sein.
Tut eine Brustvergrößerung weh?
Eine Brustvergrößerung wird in Vollnarkose durchgeführt, sodass der Eingriff in der Regel nicht schmerzhaft ist. Nach der Operation sind leichte bis mittlere Schmerzen oder Spannungsgefühle möglich, die sich gut mit gängigen Schmerzmitteln behandeln lassen. Das Tragen eines Stütz-BHs trägt zur Stabilisierung der Brust bei und hilft somit, schmerzhafte Bewegungen zu minimieren.
Bleiben nach einer Brustvergrößerung sichtbare Narben zurück?
Ja, nach einer Brustvergrößerung bleibt eine kleine Narbe zurück. Diese verläuft in der Regel unauffällig in der Unterbrustfalte und ist dadurch später meist gut verborgen. Mit der Zeit verblasst die Narbe im Rahmen der natürlichen Narbenheilung und ist in den meisten Fällen kaum sichtbar.
Wann müssen Brustimplantate ausgetauscht werden?
Moderne Brustimplantate werden kontinuierlich weiterentwickelt, sodass sich diese Frage heute nicht mehr pauschal beantworten lässt. Solange ein Brustimplantat weder medizinische noch ästhetische Probleme verursacht, ist ein routinemäßiger Austausch nicht erforderlich. Im Laufe der Jahre kann sich die Brust jedoch verändern – insbesondere, wenn die Implantate in jungen Jahren eingesetzt wurden. Der natürliche Alterungsprozess, Gewichtsschwankungen oder Schwangerschaften können die Brustform beeinflussen und den Wunsch nach einer Korrekturoperation entstehen lassen. Liegt eine hochgradige Kapselfibrose vor oder sind Brustimplantat beschädigt, sollten sie ausgetauscht oder entfernt werden.
Was ist eine Kapselfibrose?
Prinzipiell bildet der menschliche Körper um jeden Fremdkörper – auch um ein Brustimplantat- eine bindegewebige Kapsel, die in der Regel zart und unproblematisch ist. In 5-10% der Fälle entsteht nach einer Brustvergrößerung mit einem Implantat jedoch eine derbe Kapselstruktur, was als Kapselfibrose bezeichnet wird. Eine ausgeprägte Kapselfibrose kann schmerzhaft sein, das Brustimplantat einengen und somit zu einer unerwünschten Veränderung der Implantatposition sowie zu einer Faltenbildung im Implantat führen, was wiederum einen Implantatdefekt begünstigen kann.
Brustwarzenkorrektur
Wann ist eine Brustwarzenkorrektur sinnvoll?
Eine Brustwarzen(hof)korrektur kann sinnvoll sein, wenn Sie unter eingezogenen Brustwarzen (Schlupfwarzen), besonders prominenten Brustwarzen oder vergrößerten Brustwarzenhöfen leiden. Der Eingriff ermöglicht die Korrektur von Form, Größe und Position der Brustwarzen sowie der Brustwarzenhöfe. Auch Asymmetrien können ausgeglichen werden, sodass ein harmonisches und natürliches Erscheinungsbild der Brust erzielt wird.
Wie läuft eine Brustwarzenkorrektur ab?
Die Brustwarzen(hof)korrektur wird in unserer Praxisklinik ambulant durchgeführt. Der Eingriff dauert etwa 1 bis 2 Stunden und erfolgt in örtlicher Betäubung auf Wunsch auch mit Dämmerschlaf.
Tut eine Brustwarzenkorrektur weh?
Eine Brustwarzen(hof)korrektur wird bei uns in örtlicher Betäubung – auf Wunsch auch im Dämmerschlaf – durchgeführt. Während des Eingriffs treten dadurch in der Regel keine Schmerzen auf. Nach der Operation sind leichte Schmerzen oder Spannungsgefühle möglich, die sich gut mit gängigen Schmerzmitteln behandeln lassen.
Habe ich nach einer Brustwarzenkorrektur noch Gefühl in der Brustwarze?
Nach einer Brustwarzen(hof)korrektur kann es vorübergehend zu Taubheitsgefühlen im Bereich der Brustwarze kommen. Im Verlauf der Wundheilung normalisiert sich die Gefühlswahrnehmung in der Regel innerhalb weniger Wochen wieder vollständig. In seltenen Fällen können Sensibilitätsstörungen dauerhaft bestehen bleiben und die Empfindlichkeit der Brustwarze beeinträchtigen.
Kann ich nach einer Brustwarzenkorrektur noch Stillen?
Die Stillfähigkeit ist im Falle einer eingezogenen Brustwarze meist ohnehin nicht gegeben. Nach Korrektur einer eingezogenen Brustwarze bzw. Verkleinerung der Brustwarze ist Stillen allerdings nicht mehr bzw. nur sehr selten noch möglich. Bei einer Korrektur des Brustwarzenhofes bleibt die Stillfähigkeit in der Regel erhalten.
Wie lange hält das Ergebnis einer Brustwarzenkorrektur an?
Die meisten Patientinnen profitieren langfristig von einer verbesserten Form der Brustwarzen bzw. Brustwarzenhöfe. Durch die natürliche Narbenheilung und den damit verbundenen Gewebezug kann es jedoch im Verlauf zu Formveränderungen kommen. Insbesondere nach der Korrektur eingezogener Brustwarzen kann eine dauerhafte Aufrichtung nicht garantiert werden. Auch nach einer Brustwarzenhofkorrektur sind leichte Veränderungen der Form oder ein Gewebeverzug im Laufe der Zeit möglich.
Intim
Wann ist eine Schamlippenkorrektur sinnvoll?
Eine Schamlippenkorrektur kann sinnvoll sein, wenn vergrößerte oder asymmetrische Schamlippen als störend empfunden werden. Daneben können auch funktionelle Beschwerden wie Schmerzen, Reibung oder Einschränkungen beim Sport, Radfahren oder Geschlechtsverkehr Anlass für eine operative Korrektur sein. Ziel der Schamlippenkorrektur ist es, Beschwerden zu lindern und ein harmonisches Erscheinungsbild zu erreichen.
Wie läuft eine Schamlippenkorrektur ab?
Die Schamlippenkorrektur wird in unserer Praxisklinik ambulant durchgeführt. Der Eingriff dauert etwa 1,5 bis 2 Stunden und erfolgt in örtlicher Betäubung mit Dämmerschlaf. Dabei wird überschüssiges Gewebe schonend entfernt. Die feinen Narben sind nach der Heilung meist kaum sichtbar.
Tut eine Schamlippenkorrektur weh?
Eine Schamlippenkorrektur wird in unserer Praxisklinik meist in örtlicher Betäubung mit Dämmerschlaf durchgeführt, sodass der Eingriff in der Regel nicht schmerzhaft ist. Nach der Operation sind leichte Schmerzen oder Spannungsgefühle möglich, die sich gut mit gängigen Schmerzmitteln behandeln lassen.
Beeinträchtigt eine Schamlippenkorrektur die Sensibilität?
Nach einer Schamlippenkorrektur kann es vorübergehend zu einer verminderten oder erhöhten Empfindlichkeit im Intimbereich kommen. Im Verlauf der Wundheilung normalisiert sich die Sensibilität, in der Regel innerhalb weniger Wochen.
Kann ich nach einer Schamlippenkorrektur natürlich entbinden?
Ja. Eine Schamlippenkorrektur beeinträchtigt eine spätere natürliche Geburt in der Regel nicht. Der Eingriff betrifft ausschließlich die Schamlippen und hat keinen Einfluss auf Gebärmutter, Scheide oder Beckenboden. Auch eine Schwangerschaft ist nach einer vollständig abgeschlossenen Heilung grundsätzlich problemlos möglich.